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17th - 22nd May 2015
WELCOME !!!!!
Viel Spass!

1. Tag Sonntag, 17. Mai 2015
Am Sonntag fing unser Berlin Camp an. Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr wurden wir von unseren Eltern ins St Michaels Hostel gebracht. Dort angekommen hat Maral uns unsere Zimmer gezeigt. Die Jungen haben 5er Zimmer und wir Mädchen 3er Zimmer. In dem anderen Zimmer schlafen Meryem, Nursima und Emelie; in dem anderen Zimmer Mascha, Edda und Hannah. Bei den Jungen sind Willi, Taha und Enes in einem und Asja, Lasse und Anton in einem anderen Zimmer.
Gegen 18.00 Uhr waren schließlich alle Gruppen angekommen, unsere Partner aus Merthyr Tydfil (Wales), aus Höganäs und aus Stockholm (Schweden) und natürlich alle Berliner Kinder aus der Otto-Wels Grundschule (Berlin). Das Beziehen der Betten und Erkunden des Hauses, welches doch sehr verwinkelt ist, dauerte ein bisschen. Bis 18.30 Uhr haben wir gespielt und dann gab es Abendessen: Nudeln, Fleisch- oder Tomatensoße. Um 19.50 Uhr begann der Willkommensabend. Wir versammelten uns in einem schön geschmückten Saal. Unsere gemalten Plakate sahen toll aus, die Arbeit hatte sich also gelohnt. Zuerst begrüßte uns Herr Hänel und dann begannen die Aufführungen. Die Kinder der Otto-Wels Schule führten das Stück „Mohamed träumt vom Fliegen. Die Kinder aus Merthyr Tydfil zeigten ein Video von ihrer Schule und sangen ein Lied aus Wal
Die Kinder aus Stockholm zeigten ebenfalls ein Video, in dem sich jeder Teilnehmer vorstellte und sangen einen selbstkomponierten Rap. Die Kinder aus Höganäs führten uns die „Müllstory“ vor und tanzten zu einem Video und wir haben die „12 sights of Berlin" aufgeführt + sie besungen.
Dann bekam jeder eine Berlin Tasche mit vielen schönen Geschenken: ein T-Shirt, ein Cap (green), eine "BerlinTasse", einen "BerlinMagneten", Gummibärchen, eine Postkarte, einen Stift und einen Block, um alles aufschreiben zu können
Um 22 Uhr war Nachtruhe, das heisst es sollte eigentlich Nachruhe herrschen.
So ganz klappte das nicht, aber wir geloben Besserung.
Hannah, Meryem, Taha


Bilder: Tag 1

2. Tag Montag, 18. Mai 2015

Heute berichten wir über die History-Gruppe, die um 8.50 Uhr, nach dem Frühstück, zu erst mit dem X10er und anschließend mit dem Bus 100er zum Reichstag fuhren. Ohne Probleme gelangten wir durch die Sicherheitsschleuse und fuhren dann mit dem Lift auf die Terrasse des Reichstages. Dort erhielten wir alle ein Audiogerät, entweder in Deutsch oder in Englisch. So ausgerüstet gingen wir die Wendeltreppe bis zur Spitze der Reichtagskuppel. bis dahin bekamen wir die wichtigsten Informationen über den Reichstag und über die Umgebung Berlins erklärt. Wir hatten eine tolle Aussicht in die Kuppel und schlenderten die Wendeltreppe hinauf bis zur Kuppelspitze. Hier konnten wir die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten sehr gut sehen. Nach einem Gruppenbild ging zurück auf die Terasse und machten eine kleine Pause und schauten uns noch einmal um.Nach einer Stunde hieß es für uns nach unten zu fahren und uns mit einem weiteren Gruppenbild vom Reichstag zu verabschieden.
Über den Tiergarten und das Sinti -und Roma Memorial ging es zum Brandenburger Tor. Auch dort natürlich wieder das obligatorische Gruppenfoto.
Danach ging es geradewegs zur jüdischen Gedenkstätte. Die Kinder und unsere Gäste hatten 20 Minuten Zeit, die riesige Stelenfläche auf sich wirken zu lassen.
Unser Lunch nahmen wir wahlweise bei Burger King oder in dem daneben liegenden Dönerladen in der Potsdamerstraße ein.
Nun stand der nächste Termin an: eine Bootstour auf der Spree. Pünktlich um 15.30 Uhr brachen wir zur einstündigen Fahrt durch die Innenstadt auf, vorbei am Kanzleramt, an der schwangeren Auster, dem Berliner Dom, der Schlossbaustelle, dem Nikolaiviertel und der Museumsinsel. Nun machten wir uns in unseren gemischten Gruppen, den "frogs", den "lizards", den "caterpillars" und den "grasshoppers" auf den Weg zurück zum Hostel.
Um 18.30 gab es Abendessen, es gab Reis mit indischem Curry und für die Vegetarier Kartoffeln mit Spargelsoße. Den Rest des Abends haben wir mit den Otto-Wels Kindern auf dem Hof Fussball gespielt.
Danach stand der Spieleabend auf dem Programm, bei dem jeweils 4 Kinder aus den verschiedenen Schulen in Gruppen Uno, Kniffel, Mensch ärgere dich nicht oder Bingo spielten.
während des Spielens haben wir die Kinder aus den anderen Schulen kennengelernt und sehr viel Englisch gesprochen.
Ausserdem haben wir viel gelacht und uns auch mal geärgert ( Mensch ärgere dich nicht). Die Lehrer haben, wenn unser Englisch versagte, nachgeholfen und übersetzt.
Um 10 Uhr sind wir schlafen gegangen und anscheinend haben andere Kinder auf dem Flur rumort. Ansonsten lief alles friedlich ab.
Es war ein schöner Tag.

Anton, Asja, Emelie

Bilder: Tag 2


3. Tag Dienstag, 19. Mai 2015

Wir sind ungefähr um 9.30 Uhr losgefahren, zuerst mit dem Bus zum Adenauer Platz, weiter mit der U7 bis zum Rathaus Neukölln, dann wieder drei Stationen mit dem Bus und zuletzt zu Fuß bis zur Imkerei "Wilde Rübe". Dort warteten wir auf den Imker und schauten uns schon etwas um. Neben den drei Bienenstöcken gab es noch drei Mikro-Schweine und mehrere Kaninchen zu bestaunen. Es gab auch einen imkereieigenen Spielplatz, auf dem wir uns kurz die Zeit vertrieben. Danach wurden wir zusammengerufen, und der Imker erzählte uns viel Wissenswertes über die Bienen, welche Stadien sie in ihrem sechswöchigen Leben durchlaufen, wie die Bienenstöcke innen aufgebaut sind und wie der Bienenstaat zusammenarbeitet. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe durfte wieder auf dem Spielplatz spielen und die anderen schaute sich - ausgerüstet mit einem Kopfschutz - die Bienenwaben an. Der Imker fegte mit einem weichen Besen die Bienen von den Waben, und so konnten wir die Waben ungestört anschauen. Dann wurden die Gruppen gewechselt.
Im Anschluss daran gingen wir zur "Burg am See", um ein leckeres Eis zu essen. Wir spielten noch eine Weile auf dem Spielplatz und fuhren dann mit dem M29 zur Otto-Wels-Grundschule. Dort waren wir zum Sommerfest eingeladen. Nach und nach trafen alle Gruppen ein und konnten sich nun am Buffet bedienen. Anschließend spielte viele Kinder miteinander Fußball oder Federball auf dem Schulgelände oder saßen in der Sonne und plauderten.
Um 19.00 Uhr waren wir wieder zurück im St. Michaels Heim, um Abendbrot zu essen. Kurz darauf trafen wir uns im großen Saal, um Irems und Emelies Geburtstag zu feiern. Mit Hilfe von Suli wurden mehrere Geburtstagslieder gesungen und anschließend gab es superleckere Torten.
Nach dem Schlemmen gab es den sehr berührenden Film "Spirit". Um 22.30 Uhr ging es dann ab ins Bett. Alle waren todmüde.
Mascha, Nursima, Willi

Bilder: Tag 3


4. Tag Mittwoch, 20. Mai 2015
Heute ist vom Monkey Day zu berichten. Um 8.00 Uhr haben wir gefrühstückt. Danach sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kletterpark Jungfernheide gefahren. Zuerst wurden uns die Regeln erklärt, und dann bekamen wir die Sicherheitsgurte angelegt. Nun ging es in Zweier- oder Dreiergruppen an die verschiedenen Parcours. Es gab die Schwierigkeitsstufen grün = einfach, blau = mittel und rot = schwierig. In den Bäumen waren in verschiedenen Höhen Drähte gespannt, über die man laufen, manchmal auch balancieren oder sich schwingen musste. Das war gar nicht so leicht, besonders für kleinere Schülerinnen und Schüler. Aber viele von uns schafften doch alle drei Schwierigkeitsgrade. Die drei Stunden vergingen wie im Fluge und alle waren traurig, als wir unsere Sicherheitsgurte wieder abgeben mussten. Das war wirklich eine tolle Aktivität!
Ganz ausgehungert stürzten sich alle auf ihren Döner, den es heute zum Lunch gab.
Das Nachmittagsprogramm sah für heute Nachmittag "Shoppen" vor, für alle Kids ein ganz wichtiger Programmpunkt. Hier trafen sich alle in der Food-Etage des Alexas, wo sozusagen das Basislager aufgeschlagen wurde. Von hier aus gingen alle auf Beutezug. Zu jeder vollen Stunde mussten wir uns melden und dann zogen wir wieder los. Es gab eine große Auswahl an Geschäften und wir hatten viel Spaß. Ein Superangebot hatte leider später üble Folgen. Für 1,95€ konnte man bei Subway seinen Becher zweimal nachfüllen, was auf der Heimfahrt im Bus dazu führte, dass einem Schüler kotzübel wurde. Leidtragend war die vor ihm sitzende fremde Dame. So weit - so schlecht.
Um 18.45 Uhr waren wir wieder zurück im St. Michaels Heim, und kurz darauf gab es Abendessen, Rinderbraten mit Kartoffeln und Gemüse und zum Nachtisch Eis mit Physalis.
Den weiteren Abend dufte heute jeder frei gestalten und so spielten viele im und vor dem Haus, besuchten sich gegenseitig zu einer Pyjamaparty und hatten viel Spaß. Die einzige Pflicht war es nur, den Koffer zu packen.
Edda, Enes, Lasse

Bilder: Tag 4
5. Tag Donnerstag, 21. Mai 2015
Viel zu schnell ist der letzte Tag des Berlin Camps gekommen. Uns bleibt nur noch, vom Green Day zu berichten. Dieser beginnt normalerweise immer um 8.00 Uhr mit der Fahrt zum Feldlabor auf dem Tempelhofes Feld. Durch den Bahnstreik war alles etwas erschwert, somit war jede Fahrt durch Berlin von Alternativplanungen geprägt.
Schon am Eingang zum Tempelhofes Feld und nach dem ersten Blick in die Weite ertönen die ersten Ohs und Ahs. Nicht weit von der Oderstraße entfernt steht das Zelt des Grünlabors Britz. Eine sehr kompetente und supernette junge Frau machte uns dort mit der Tierwelt der Graslandschaften vertraut, erst theoretisch und dann ganz praktisch im Gelände. Bewaffnet mit Keschern, Bechern mit Vergrößerungsglas im Deckel, Bestimmungsbüchern und größeren Aufbewahrungsbehältern zogen wir los. Dann ging es auf die Jagd nach Fliegen, Wanzen, Zikaden, Käfern, Spinnen, Asseln, Raupen und Schnecken. Bald hockten alle im Gras, beschäftigt mit dem Fangen, dann mit dem Bestimmen, Zeichnen und Beantworten der Aufgaben auf den Arbeitsblättern. Zum Abschluss sahen wir das gesamte Sammelsurium an Tierchen in den Containern an. Wir sind nun um einiges schlauer in Sachen Biotop "Grasland".
Tata!! Und nun ging es zum Höhepunkt des Tages, dem Segway fahren.
Dazu mussten wir quer über das ganze Tempelhofer Feld laufen. Zur Einführung in die Theorie versammelten wir uns in einem Container und bekamen die Fahrweise und den Aufbau des Segways erläutert. So ein Gerät kostet beinahe 10.000€, die teuersten Teile dabei sind der Computer und die Akkus. Wichtigste Bedienungsanleitung ist, dass man die Füße mittig aufsetzen muss, zum Anhalten ganz gerade stehen muss, zum Vorwärtsfahren den Körper leicht nach vorne und zum Rückwärtsfahren leicht nach hinten kippen muss. Will man nach rechts oder links fahren, kippt man den Lenker jeweils in die entsprechende Richtung.
Bewaffnet mit einem Helm bekam dann jeder sein Segway zugeteilt, und los ging's. Nach einigen Übungsrunden um aufgestellte Hütchen (Slalom, Stop and Go) ging es dann richtig los über das ganze Tempelhofer Feld. Alle waren schnell mit der Fahrweise vertraut und so konnte jeder das Fahren genießen. Es war einfach super !!! Zwei Stunden könne ja manchmal sehr lang sein, aber hier waren sie viel viel zu kurz!!
Unser Mittagessen nahmen wir dann ganz gediegen in der Trattoria Toscana am U-/S- Bahnhof Tempelhof ein. Es gab Pizza und ein Getränk für jeden. Schmatz!
Um 16.00 Uhr begann dann der letzte Teil unseres Camp-Programms - das Abschlussfest in unserer Schule. Viele Lehrer/innen, Erzieher/innen und die Köche hatten schon alles vorbereitet, das Buffet, zu dem viele Eltern und Erzieherinnen leckere Speisen beigesteuert hatten, den Grill, Sitzgelegenheiten und die Feuerschale. Die erste Stunde tummelten sich alle Kinder auf dem Schulhof, spielten Fußball, wippten, schaukelten und tobten auf dem Klettergerüst. Anschließend wurde dann an den langen Tafeln gespeist: gegrillte Cevapcici, Hähnchenkeulen, Würstchen, Gemüsespieße, verschiedene Salate, Obst, Kuchen und Süßspeisen - alles richtig superlecker!
Um 18.15 Uhr wurden alle vor dem Graffiti an Haus 2 zum Gruppen-bild versammelt. Wir sangen zusammen das Comeniuslied und dann war Disco-Time. Es herrschte eine super Stimmung mit Polonaise und einem gemeinsamen Kreistanz. Bis 19.30 Uhr wurde abgehottet, dann hieß es Abschied nehmen von unseren neuen Freunden. Wir wurden von unseren Eltern abgeholt, und die schwedischen und die walisische Gruppe fuhren zurück zum Hostel, da sie erst am Freitag bzw. Samstag in ihre Heimat zurückfliegen werden.


Bilder:






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